MEMOR Digitales Gedenkbuch – Logo

Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Anton Almer

Letzte freiwillige Wohnadresse: Eggenberger Allee 90, 8020 Graz
RDF RDF RDF


Biografie

Anton Almer: geboren 26.5.1902 in Garz, gestorben 1940/1941 in Hartheim. Er war der Sohn des Hausdieners Johann Almer und dessen Ehefrau Eleonore. Er arbeitete als Elektromonteur und seine letzte bekannte Adresse war die Eggenberger Allee 90 (Schloss Eggenberg). Am 23. November 1926 wurde er mit der Aufnahmezahl 31920 zum wiederholden Mal in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Als sein gesetzlicher Vertreter war sein Vater Johann Almer eingetragen, der ebenfalls in der Eggenberger Allee 90 wohnhaft war. Ab dem 18. Juli 1927 war er in der Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke, Zweiganstalt Messendorf bei Graz, untergebracht, von wo aus er schließlich am 1. September 1933 in die Heilanstalt „Feldhof” zurückverlegt wurde. Bis zu seiner Überstellung in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz am 14. Oktober 1940 wurde er nicht mehr aus der Anstaltspflege entlassen. Anton Almer wurde noch am selben Tag oder wenige Tage nach seiner Überstellung im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.

Krankenakt von Anton Almer (1)

Das Bild zeigt das Deckblatt im Krankenakt von Anton Almer

Kein Bild vorhanden

QR Code zur Person

Anton Almer: geboren 26.5.1902 in Garz, gestorben 1940/1941 in Hartheim. Er war der Sohn des Hausdieners Johann Almer und dessen Ehefrau Eleonore. Er arbeitete als Elektromonteur und seine letzte bekannte Adresse war die Eggenberger Allee 90 (Schloss Eggenberg). Am 23. November 1926 wurde er mit der Aufnahmezahl 31920 zum wiederholden Mal in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Als sein gesetzlicher Vertreter war sein Vater Johann Almer eingetragen, der ebenfalls in der Eggenberger Allee 90 wohnhaft war. Ab dem 18. Juli 1927 war er in der Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke, Zweiganstalt Messendorf bei Graz, untergebracht, von wo aus er schließlich am 1. September 1933 in die Heilanstalt „Feldhof” zurückverlegt wurde. Bis zu seiner Überstellung in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz am 14. Oktober 1940 wurde er nicht mehr aus der Anstaltspflege entlassen. Anton Almer wurde noch am selben Tag oder wenige Tage nach seiner Überstellung im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert. Letzte freiwillige Wohnadresse: Eggenberger Allee 90, 8020 Graz | MEMOR Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz.


Stationen 0/0
  • Name: Anton Almer (person description)
  • Datum: 2026
  • RDF RDF
  • RDF Dublin Core
  • RDF Metadatenansicht

Keine Zeichen verbunden