Aloisia Neumann
Letzte freiwillige Wohnadresse: Zweiglgasse 12/II, 8020 Graz | Verbundene DERLA-Zeichen: o:derla.sty183;- euthanasia-victim
- male
Biografie
Aloisia Neumann: geboren 6.11.1907 in Graz, gestorben 1941 in Hartheim. Sie war die Tochter des Postbeamten Alois Neumann und dessen Ehefrau Maria, geb. Huber. Am 14. Mai 1940 wurde sie mit der Aufnahmezahl 1179 zum wiederholten Mal in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Aloisia Neumann hatte auch mehrere Aufenthalte im Grazer Gaukrankenhaus hinter sich. Die zuletzt in der Zweiglgasse 12/II bei ihren Eltern wohnhafte wurde am 15. Jänner 1941 in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Noch am selben Tag oder wenige Tage nach ihrer Überstellung wurde sie im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.
QR Code zur Person
Aloisia Neumann: geboren 6.11.1907 in Graz, gestorben 1941 in Hartheim. Sie war die Tochter des Postbeamten Alois Neumann und dessen Ehefrau Maria, geb. Huber. Am 14. Mai 1940 wurde sie mit der Aufnahmezahl 1179 zum wiederholten Mal in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Aloisia Neumann hatte auch mehrere Aufenthalte im Grazer Gaukrankenhaus hinter sich. Die zuletzt in der Zweiglgasse 12/II bei ihren Eltern wohnhafte wurde am 15. Jänner 1941 in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Noch am selben Tag oder wenige Tage nach ihrer Überstellung wurde sie im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert. Letzte freiwillige Wohnadresse: Zweiglgasse 12/II, 8020 Graz | Verbundene DERLA-Zeichen: o:derla.sty183; | MEMOR Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz.
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