Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Franz Barausch

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Biografie

Franz Barausch: geboren 28.10.1904 in Graz, gestorben 1.6.1944 in Berlin. Franz Barausch arbeitete als kaufmännischer Angestellter in Graz und war in der Ersten Republik Mitglied der Sozialdemokratischen Partei und des Republikanischen Schutzbundes. Während der NS-Zeit war er als Kraftfahrer der 3. Kompanie der Transport Ersatz- und Ausbildungsabteilung 50 in Würzburg zugeteilt. Er wurde am 14. April 1944 vom Gericht der Wehrmachtskommandantur Berlin wegen Wehrkraftzersetzung angeklagt, da er in Würzburg anlässlich von Gefechtsübungen meinte: „Was die schon wieder mit Partisanen wollen. Wenn wir draußen wirklich mit solchen in Berührung kommen, dann schmeißen wir das Gewehr weg und gehen zu ihnen über.“ Barausch hat sich noch vor der Hauptverhandlung am 1. Juni 1944 in seiner Zelle im Wehrmachtsuntersuchungsgefängnis Berlin NW 40, Lehrterstraße, erhängt.

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