Hildegard Burger
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Biografie
Hildegard Burger, geb. Fraihsl: geboren 6.11.1905 in Zeltweg, gestorben 23.9.1943 in Graz. Burger engagierte sich seit den 1930er Jahren im Rahmen der „Roten Hilfe“, was auch mehrere Festnahmen zur Folge hatte. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde sie bereits im Herbst 1939 festgenommen, da sie im Verdacht stand, beim Versuch von Grazer Kommunisten, Waffen aus einem Heerestransport zu stehlen, beteiligt gewesen zu sein. Nach ihrer Entlastung absolvierte sie einen Ausbildungskurs zur Rot-Kreuz-Schwester und versah in Graz Dienst. Ab 1940 fungierte sie als Verbindungsfrau zwischen der KPÖ-Bezirksleitung in Voitsberg und der Landesleitung in Graz. Im Sommer 1941 wurde sie von der Gestapo verhaftet und verdächtigt, am Ausbau der kommunistischen Organisation im Bezirk Voitsberg führend beteiligt zu sein. Am 20. Mai 1943 verurteile der Senat für Hoch- und Landesverrat am Oberlandesgericht Wien Burger zum Tode. Sie wurde am 23. September 1943 in Graz hingerichtet.
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