Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Julius Erber

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Biografie

Julius Erber: geboren 9.11.1894 in Graz, gestorben 4.1.1945 im KZ Sachsenhausen. Julius Erber war in der Ersten Republik Sozialdemokrat und arbeitete in Graz zunächst als Straßenbahnschaffner und danach als Geschäftsführer der Gastwirtschaft der Steirischen Konsumgenossenschaft. Während der NS-Zeit arbeitete er als kaufmännischer Angestellter. Als Lorenz Poketz gemeinsam mit anderen daran ging, im Herbst 1940 in Graz die „Rote Gewerkschaft“ aufzubauen, wurde Erben 1941 von Franz Steingruber, den er wie andere Marxisten aus seiner Gastwirtschaft kannte, gebeten, monatlich für die „Rote Gewerkschaft“ zu spenden. 1943 wurden die Mitglieder der Gruppe von der Gestapo verhaftet und Erber am 18. Mai 1943 vom Obersten SS- und Polizeigericht München wegen Vorbereitung zum Hochverrat angeklagt. Erber wurde am 9. Juli 1943 zu vier Jahren Zuchthaus verurteilt. Am 4. Jänner 1945 wurde er in das KZ Sachsenhausen überstellt, wo er umkam. Mit diesem Datum wurde er 1948 für tot erklärt.

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