Hugo Graubner
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Biografie
Hugo Graubner: geboren 24.8.1912 in Graz, gestorben 16.2.1944. Graubner arbeitete nach der Schule als Stempelsetzer in Graz, wo er seit 1940 dem kommunistischen Widerstandskreis um Richard Zach angehörte. Seit März 1941 war er Soldat und nahm in den Reihen des Eisenbahn-Pionier-Regiments 1 am Feldzug gegen die Sowjetunion teil. Bevor er zur Wehrmacht eingezogen wurde, besorgte er für die Herstellung der Flugschriften der Gruppe einen Vervielfältigungsapparat, den er zeitweise bei sich zu Hause aufgestellt hatte. Zudem produzierte und verteilte er mit Josef Red und Alois Kaindl die von Zach verfassten Flugschriften und Streuzettel. Graubner wurde Ende Dezember 1941 verhaftet und vom Reichskriegsgericht am 17. August 1942 in Berlin wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zu acht Jahren Zuchthaus verurteilt. Er wurde in der Folge zum Strafbataillon 500 eingezogen, wo er am 16. Februar 1944 ums Leben kam.
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