Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Friedrich Grießl

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Biografie

Friedrich (Fritz) Grießl: geboren 20.5.1905 in Mauritzen/Frohnleiten, gestorben 29.4.1943 in Wien. Grießl arbeitete in Graz als städtischer Beamter und gehörte in der Ersten Republik der Sozialdemokratischen Partei an. Ab 1930 war er innerhalb der „Roten Hilfe“ aktiv. 1939 traf er Richard Zach, mit dem er in der Folge in der von Zach gegründeten kommunistischen Widerstandsgruppe politisch aktiv wurde. Die Gruppe fertigte u.a. am 12. Februar 1941 und nach Kriegsbeginn gegen die Sowjetunion hunderte Streuzettel an, die Grießl in Graz ausstreute. Er wurde am 17. November 1941 verhaftet und am 12. Dezember 1942 vom Volksgerichtshof wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ und „Landesverrat“ zum Tode verurteilt. Grießl wurde nach Wien überstellt, wo er am 29. April 1943 hingerichtet wurde.

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