Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Theodor Heilischek

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Biografie

Theodor Heilischek: geboren 25.12.1893 in Schillersdorf (Schlesien), gestorben 16.2.1942 in Hartheim. Heilischek war Oberförster und Autor, der in den 1930er Jahren regelmäßig im „Grazer Volkblatt“ publizierte. Als NS-Gegner tauchte er unmittelbar nach dem „Anschluss“ 1938 bei Verwandten seiner Verlobten in Wien unter, wo er Ende März 1938 festgenommen wurde. Am 18. August 1938 kam er wieder frei und kehrte nach Graz zurück, wo er am 14. Februar 1939 von der Gestapo erneut festgenommen wurde. Am 14. Mai 1939 wurde er nach Wien überstellt, von wo er zunächst ins KZ Dachau kam. Vor dort wurde er am 27. September 1939 ins KZ Buchenwald überstellt. Am 24. Oktober 1940 kam er wieder zurück ins KZ Dachau. Bei Misshandlungen im Lager wurde er zum Krüppel geschlagen, sodass er am 22. Jänner 1942 mit einen sog. Invalidentransport nach Hartheim gebracht und dort am 16. Februar 1942 ermordet wurde.

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