Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Johann Hiden

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Biografie

Johann Hiden: geboren 23.8.1883 in Stiwoll, gestorben 5.2.1945 im KZ Dachau. Hiden war in der Ersten Republik Mitglied der Sozialdemokratischen Partei und des Republikanischen Schutzbundes. Infolge der Februarkämpfe 1934 wurde er verhaftet und im Anhaltelager Messendorf interniert. Der während der NS-Zeit bereits im Ruhestand befindliche Polizeiinspektor wurde am 28. April 1942 verhaftet, da er ausländische Radiosendungen gehört hatte. Das Sondergericht Graz verurteilte ihn deshalb am 27. November 1942 zu 18 Monaten Zuchthaus. Am 23. August 1944 wurde er im Zuge der Verhaftungen gegen NS-Gegner infolge des Hitler-Attentats erneut verhaftet und gemeinsam mit Karl Maria Stepan und anderen am 26. September 1944 ins KZ Flossenbürg überstellt. Von dort kam er am 4. November 1944 ins KZ Dachau, wo am 5. Februar 1945 angeblich an „Flecktyphus“ gestorben ist.

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