Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Karl Hirt

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Biografie

Karl Hirt: geboren 14.1.1887 in Graz, gestorben 21.2.1945 im KZ Schörzingen Der Grazer Holzbildhauer gehörte bis 1934 der Sozialdemokratischen Partei an. Hirt wurde am 9. September 1944 von der Gestapo verhaftet, da sein Sohn Karl Hirt jun., der zur Roten Armee übergelaufen war und in Sendungen von „Radio Moskau“ sprach. Eine Folge dieser Sendungen war, dass sich ein Gestapobeamter dem Vater gegenüber als Freund des Sohnes ausgab und erzählte, der Sohn wäre über Österreich mit dem Fallschirm abgesprungen und er könne eine Verbindung mit ihm herstellen. Als Karl Hirt sen. dem zustimmte, wurde er verhaftet. Anfang Jänner 1945 wurde Karl Hirt sen. ins KZ Dachau überstellt, von wo er am 6. Februar 1945 in das Lager Natzweiler (Schörzingen) kam, wo er am 21. Februar umkam.

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