Otto Horst
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Biografie
Otto Horst: geboren 15.7.1886 Ratsch an der Weinstraße, gestorben 18.2.1944 in München. Otto Horst wurde als Otto Horvatek geboren, ehe er 1919 seinen Namen änderte, da er „einen deutschen Namen tragen wollte“. Er studierte an der Technischen Hochschule in Wien Bauingenieur und arbeitete danach u.a. als technischer Beamter in Fohnsdorf bzw. als selbständiger Baumeister in Wies und Graz. Von Juni 1938 bis zu seiner Einberufung zur Wehrmacht im Jänner 1940 war er Angestellter des Landesbauamtes in Graz. In Salzburg wirkte er bis Anfang September 1940 als Schlüsseloffizier beim stv. Generalkommando des XVIII. Armeekorps, ehe er verhaftet wurde, da er mit Spenden die vom ebenfalls im Generalkommando beschäftigten Johann Graber gegründete Organisation „Heimatfront“ unterstützte. Graber gab im Jahr 1940 17 Folgen der Flugschrift „Hör zu! Kampfblatt der Heimatfront“ heraus, in der er zur Befreiung vom Nationalsozialismus aufrief. Horst wurde im September 1940 festgenommen und am 2. Dezember 1943 vom Volksgerichtshof wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zum Tode verurteilt. Er wurde am 18. Februar 1944 in München hingerichtet.
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