Christine Klementschitz
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Biografie
Christine Klementschitz, geb. Kruschnik: geboren 16.6.1889 in Iglau (Tschechien), gestorben 13.11.1944 im KZ Ravensbrück. Christine Klementschitz war in der Ersten Republik – wie auch ihr Mann und ihre Söhne – innerhalb der Sozialdemokratischen Partei in Graz führend tätig. In der Annenstraße 30 führte sie eine Geschirrhalle mit bis zu 30 Angestellten, die – wie es in einem Bericht aus dem Jahr 1945 heißt – „sozusagen eine Nebenzentrale der Grazer Sozialdemokratischen Partei“ war. Während ihre Söhne 1936 nach Spanien gingen, um auf der Seite der Republik zu kämpfen, war sie in Graz politisch tätig. So war sie die steirische Vertreterin auf dem internationalen Frauenkongress 1934 in Paris und wurde Landesleiterin der „Roten Hilfe“. Wegen politischer Betätigung wurde sie am 24. September 1944 verhaftet und nach Ravensbrück deportiert, wo sie am 13. November 1944 ermordet wurde.
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