Rudolf Wilhelm Kubinzky
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Biografie
Dr. Rudolf Wilhelm von Kubinzky: geboren 17.8.1910 in Tripst bei Mies (Tschechien), gestorben 25.2.1942 im KZ Oranienburg-Sachsenhausen. Rudolf Wilhelm Kubinzky war Diplomlandwirt und Gutsbesitzer und wurde als NS-Gegner nach dem „Anschluss“ im Oktober 1938 bzw. im Jänner 1939 festgenommen und mit seiner Gattin gauverwiesen. Am 27. März 1940 meldete er sich in Graz ab und gab an, sich am Semmering im Hotel Panhans niederzulassen. Über ein Jahr später wurde er am 18. Juli 1941 in Sattendorf am Ossiachersee von der Gendarmerie wegen staatsfeindlicher Einstellung verhaftet und der Gestapo Klagenfurt übergeben. Diese überstellte ihn nach Karlsbad, von wo er Anfang September 1941 ins KZ Oranienburg-Sachsenhausen kam, wo er am 25. Februar 1942 verstarb. 1942 wurde von der Gestapo Karlsbad bekannt gegeben, dass „das gesamte im Sudetengau befindliche Vermögen des Halbjuden Dr. Rudolf von Kubinzky, ... auf Grund der ... Verordnung über die Einziehung volks- und staatsfeindlichen Vermögens ... zugunsten des Deutschen Reiches – Reichsfinanzverwaltung – eingezogen“ wird.
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