Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Josef Lazic

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Biografie

Josef Lazic: geboren 19.7.1904 in Graz, gestorben 30.4.1944. Lazic arbeitete als Friseur in der Sporgasse in Graz und war im Umfeld der kommunistischen Widerstandsgruppen rund um Karl Drews und Richard Zach aktiv. So stellte er u.a. die Verbindung zwischen den Zellen in Graz und der Weststeiermark her und war an der Verbreitung der von Zach herausgegebenen Zeitschrift „Der rote Stoßtrupp“ beteiligt. Im Zuge der Verhaftungswelle gegen das steirische Widerstandsnetzwerk der KPÖ wurde Lazic am 11. Oktober 1941 von der Gestapo in Graz verhaftet. Am 5. März 1942 wurde er nach Berlin überstellt, wo er vom Reichskriegsgericht wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ am 21. August 1942 zu acht Jahren Zuchthaus verurteilt wurde. Er kam zur Verbüßung der Haft ins Zuchthaus Stein an der Donau. Von dort wurde er am 24. August 1943 ins Wehrmachtsgefängnis nach Torgau und anschließend in die Strafkompagnie 500 überstellt, wo er am 30. April 1944 umkam.

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