Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Karl Manninger

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Biografie

Karl Manninger: geboren 4.8.1920 in Graz, gestorben 24.3.1945 im Lager Surwold. Manninger begann nach der Handelsakademie 1938 als Angestellter beim Oberfinanzpräsidium in Graz zu arbeiten, seit 1940 war er Steuerinspektor. Im Oktober 1940 rückte er zur Wehrmacht ein, wobei er seit Mai 1941 in Graz stationiert war. Hier traf er sich im Gasthaus Milchmariandl öfter mit dem Finanzangestellte Wilhelm (von) Fritsch und anderen NS-Gegnern, die allesamt Anhänger einer Monarchie unter Habsburg waren und bewaffnete Gruppen aufbauen wollten, die im entscheidenden Moment den Kampf für „die Wiedererrichtung einer österreichischen Monarchie“ führen wollten. Ende des Jahres 1943 setzten die Verhaftungen der Mitglieder dieser Gruppe ein. Manninger wurde Anfang Jänner 1944 festgenommen und am 16. März 1944 in Graz vom Reichskriegsgericht zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt. Er kam in der Folge in das Emslager Surwold (KZ Börgermoor), wo er am 24. März 1945 umkam.

Suchmeldung des Roten Kreuzes (1)

Schreiben von Wilma Manninger an ihren Sohn Karl, der zu diesem Zeitpunkt nicht mehr am Leben ist, 18.8.1945

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  • Name: Karl Manninger (person description)
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