Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Alois Rosenberger

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Biografie

Alois Rosenberger: geboren 23.3.1904 in Graz, gestorben 19.2.1945 in Graz. Der Grazer Gärtner Alois Rosenberger war in der Ersten Republik innerhalb verschiedener sozialdemokratischer Organisationen und der Sozialdemokratischen Partei tätig. Seit Sommer 1937 arbeitete er als Maurer bei den Steyr-Daimler-Puchwerken, wo er von seinem Nachbarn Josef Motschnik für die „Rote Gewerkschaft“ angeworben wurde, die Spenden für die Familien von in Not geratenen Angehörigen verhafteter bzw. verurteilter Marxisten sammelte. Im Zuge der Aufrollung der „Roten Gewerkschaft“ wurde Rosenberger am 19. März 1943 von der Gestapo festgenommen und am 2. Juli 1943 vom Volksgerichtshof in Graz wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt. Er wurde in der Folge ins Zuchthaus Graz-Karlau überstellt, wo er anlässlich eines Bombenangriffs am 19. Februar 1945 umkam.

Volksgerichtshof Berlin (1)

Ladung des Oberreichsanwalts beim Volksgerichtshof zur Verhandlung gegen Alois Rosenberger, 2.6.1942

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