Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Maximilian Schuschnig

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Biografie

Maximilian Schuschnig: geboren 4.9.1901 in Graz, gestorben 4.3.1945 in Brandenburg. Maximilian Schuschnig war bis 1928 Zugführer im Österreichischen Bundesheer, ehe er bei der Stadtgemeinde Graz eine Anstellung fand. Er gehörte der Sozialdemokratischen Partei bis 1934 an. Im Jahr 1940 bautem Josef Serfecz und Franz Hoffmann im Ernährungsamt der Stadt Graz eine Zelle der „Roten Gewerkschaft“ auf, für die Schuschnig von Hoffmann angeworben regelmäßig Beiträge einzahlte. Am 7. Dezember 1942 wurde Schuschnig von der Gestapo festgenommen und in der Folge mit Serfecz und Hoffmann vom Volksgerichtshof wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ angeklagt. Während die beiden am 22. Juni 1943 zum Tode verurteilt wurden, verurteilte das Gericht in Graz Schuschnig zu fünf Jahren Zuchthaus. Er wurde in das Zuchthaus Brandenburg überstellt, wo er am 4. März 1945 starb.

Standesamt Brandenburg (1)

Bericht, dass Maximilian Schuschnig am 4.3.1945 im Zuchthaus Brandenburg verstorben ist.

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