Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Ludwig Kaufmann

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Biografie

Ludwig Kaufmann: geboren 29.1.1877 in Moravský Krumlov (Tschechien), gestorben 8.3.1942 in Litzmannstadt (Łódź). Ludwig war der Sohn von Josef Kaufmann und Amalie Glücksmann (geb. König). Er war verheiratet mit Olga (Olly) (geb. Herlinger) und lebte seit Jänner 1910 in Graz. Hier war er tätig als Kartonageerzeuger und Besitzer einer Kartonagenfabrik in der Langen Gasse 46, wo er zunächst auch wohnte. Von 1926 bis zum 29. Dezember 1938 waren Ludwig und Olga Kaufmann in der Annenstraße 33 wohnhaft. Infolge der "Arisierung" im Jahr 1938 wurde seine Firma veräußert und an Florian Lietz übertragen und das Ehepaar musste im April 1939 Graz verlassen. Zuletzt waren sie wohnhaft in einer Sammelwohnung in der Schwarzspanierstraße 15 in Wien, wo Olga nach den Strapazen im Jahr 1940 verstarb. Am 19. Oktober 1941 wurde Ludwig Kaufmann von Wien nach Litzmannstadt deportiert, wo er ermordet wurde.

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