Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Frieda Nasch

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Biografie

Frieda Nasch, geb. Feig: geboren 15.7.1895 in Doupov (Tschechien), gestorben in Maly Trostinec. Frieda war die Tochter von Sigmund und Karolina Feig (geb. Kohn) und verheiratet mit Isidor Nasch. Gemeinsam hatten sie die Kinder Gertrude und Tzipora (verh. Goldmann). Die Familie wohnte in der Humboldtstraße 26 in Graz, ehe sie am 21. Februar 1939 ausziehen mussten und kurzzeitig in die Rebengasse 25 übersiedelten. Im Juni 1939 erfolgte die Abmeldung aus Graz nach Wien, wo sie und ihr Mann zunächst in der Universitätsstraße 6 wohnten. Zuletzt waren sie wohnhaft am Franz-Josefs-Kai 39 im 1. Bezirk in Wien. Während beide Töchter die Shoah überlebten, wurden Isidor und Frieda Nasch am 02. Juni 1942 von Wien nach Maly Trostinec deportiert und dort ermordet.

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