Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Ernst Rachmuth

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Biografie

Ernst Rachmuth: geboren 6.8.1914 in Rădăuți (Rumänien), 1942 in Mohyliw-Podilskyj (Ukraine). Ernst war der Sohn von Friedrich und Charlotte Rachmuth (geb. Kern) und heiratete im Oktober 1937 seine Frau Amelie (geb. Silberstein). Er studierte zunächst ein Semester an der Universität Klausenburg, ehe er ab Herbst 1934 in Graz Medizin studierte. In Graz war er wohnhaft in der Morellenfelgasse 26 und dann bei der Familie seiner Frau in der Conrad von Hötzendorfstraße 3. Nach dem "Anschluss" 1938 konnte er nicht mehr in Graz weiterstudieren und kehrte im April 1938 gemeinsam mit seiner Frau in seine Heimat Rădăuți zurück. Hier wurde er im Jahr 1941 im Zuge der Verfolgungsmaßnahmen gegen Juden verhaftet und in das rumänische Durchgangslager Mohyliw-Podilskyj gebraczht, wo er 1942 erschossen wird. Von seiner Frau Amelie fehlt seither jede Spur.

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  • Name: Ernst Rachmuth (person description)
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