Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Oskar Reich

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Biografie

Oskar Reich: geboren 18.7.1886 in Wien, gestorben 14.9.1942 in Auschwitz. Oskar war der Sohn von Adalbert und Theresia Reich (geb. Friedmann). Er lebte bereits ab 1893 in Graz, wo er das Keplergymnasium besuchte. Ab 1904 studierte er Chemie an der Technischen Hochschule Graz und war tätig als Schriftführer in der jüdischen Studentenverbindung "Charitas". Er kämpfte während des 1. Weltkriegs als Soldat und war von 1915 bis 1920 Kriegsgefangener in Russland. 1920 kehrte er nach Graz zurück und war tätig als Mineralölhändler und gerichtlicher Sachverständiger für Treibstoff. Bis 1938 wohnte er in der Volksgartenstraße 18 in Graz, ehe er nach Dachau deportiert wurde. Nach seiner Freilassung kehrte er nach Graz zurück und wohnte hier kurzzeitig in der Färbergasse 2. Er flüchtete danach über Italien, wo er sich zwischenzeitlich in Genua befand, nach Frankreich. Am 04. September 1942 wurde er von Drancy nach Auschwitz deportiert und dort kurz nach seiner Ankunft ermordet.

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