Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Alois Blühweis

Information zu einer einzelnen Person erfasst im MEMOR Projekt.

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Biografie

Alois Blühweis: geboren 29.5.1876 in Krizovljan-Cestica (Kroatien), gestorben 1942/1943 in Jasenovac (Kroatien). Alois war der Sohn von Moritz und Helena Blühweis (geb. Moses). Um 1900 kam Alois Blühweis nach Graz, wo er in der Griesgasse 22 ein Ledergeschäft betrieb. 1906 heiratet er seine Frau Hermine (geb. Jassniger) und gemeinsam hatte sie die beiden Töchter Gertrude und Helma. Am 17.5.1937 starb seine Frau Hermine. Im Zuge des Novemberpogroms 1938 wurde er schwer misshandelt. Sein Haus in der Griesgasse 22, in dem er gemeinsam mit seiner Tochter Helma wohnte, wurde „arisiert“ und das Ledergeschäft wurde liquidiert. Im Januar 1939 floh er mit seiner Tochter Helma nach Kroatien, wo beide bei seiner Schwester in Zagreb unterkamen. Am 4. Februar 1942 wurde er verhaftet und am 9.Februar 2942 wurde er ins KZ Jasenovac eingeliefert, wo er in der Folge starb. Seine Tochter Helma konnte weiter nach Triest fliehen und überlebte die Shoah.

Alois Blühweis aus Stolpersteine (1)

Portraitfoto von Alois Blühweis aus dem Jahr 1906

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Alois Blühweis und Helma Blühweis aus Stolpersteine (2)

Das Bild zeigt Alois Blühweis und seine Tochter Helma ca. 1931-1932

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Alois Blühweis und Hermine Blühweis aus Stolpersteine (3)

Das Hochzeitsbild vom 01.07.1906 zeigt Alois Blühweis mit seiner Frau Hermine

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