Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Ida Weinberger

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Biografie

Ida Weinberger: geboren 11.8.1874 in Podivin (Tschechien), gestorben Mai 1942 in Chelmno. Ida Weinberger war die Tochter von Moses (Moritz) und Marie Weinberger (geb. Aschkenes) und übersiedelte wie auch einige ihrer Geschwister Anfang des 20. Jahrhunderts in die Steiermark. Sie lebte ab 1912 zeitweise in Leoben, ehe sie sich 1918 endgültig in Leoben niederließ und im Haus ihres Schwagers, dem Schuhhändler Ludwig Röhr und ihrer Schwester Irene in der Timmersdorfergasse 3 wohnte. Sie eröffnete 1918 ein Geschäft für Damenkonfektionswaren, in dem auch ihre Schwester Aurelia arbeitete. Beide Schwestern zogen nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten und nachdem ihr Geschäft in Leoben liquidiert worden war, Mitte Mai 1938 nach Graz, wo Ida Weinberger eine Wohnung mietete. Aus der mussten die beiden Schwestern im Oktober 1938 ausziehen. Kurzzeitig lebten sie bei ihrem Bruder Emanuel Weinberger, ehe sie im März 1939 zwangsweise nach Wien ziehen mussten. Von dort wurden sie am 2. November 1941 ins Ghetto Litzmannstadt (Łódź) deportiert. Sie dürften im Mai 1942 im Vernichtungslager Chelmno ermordet worden sein.

Portrait von Ida Weinberger (1)

Das Portraitfoto zeigt Ida Weinberger und stammt aus Yad Vashem

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  • Name: Ida Weinberger (person description)
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