Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Bruno Zerkowitz

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Biografie

Bruno Zerkowitz: geboren 2.3.1889 in Banja Luka (Bosnien und Herzegowina), gestorben 24./28.2.1942 in Jasenovac. Bruno wurde am 02.03.1889 als Sohn von Alexander Zerkowitz und Jeanette (geb. Nettel) geboren. Wie sein Vater Alexander, der zu den bedeutendsten Bauunternehmern in Graz gehörte, arbeitete er als Baumeister. Als Baumeister beteiligte er sich am Bau des Margaretenbades in Graz. Zunächst wohnte er in der Humboldtstraße 33, 8010 Graz, und lebte zuletzt in der Wastlergasse 8, 8010 Graz. Dort lebte er mit seiner Frau Anny (geb. Rappel), die er im Jahr 1933 geheiratet hatte, sowie mit seinem Sohn Claus, der am 09.11.1936 geboren wurde. Im Jahr 1937 bekam er den wachsenden Judenhass selbst zu spüren, als das Bauunternehmen Zerkowitz Opfer eines Brandanschlages wurde. 1938 wurde schließlich das Margaretenbad durch den Nationalsozialisten Otto Bröderer „arisiert“. Bruno Zerkowitz wurde im Zuge des Novemberpogroms am 12. November 1938 in das KZ Dachau deportiert und kehrte von dort nach drei Monaten nach Graz zurück. Seine Abmeldung aus Graz erfolgte am 31. Juli 1939 und er emigrierte nach Jugoslawien. In Jugoslawien wurde er am 04. August 1941 verhaftet und in das KZ Jasenovac deportiert und dort am 24. Februar 1942 beziehungsweise nach anderen Angaben am 28. Februar 1942 erschossen.

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  • Name: Bruno Zerkowitz (person description)
  • Datum: 2026
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