Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Jenny Zerkowitz

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Biografie

Jenny Zerkowitz, geb. Nettel: geboren 5.3.1860 in Nachod (Tschechien), gestorben 22.12.1942 in Theresienstadt. Jenny war die Tochter von Adalbert und Rosalia Nettel (geb. Wiesner) und war die Frau des Grazer Architekten Alexander Zerkowitz, der bereits im Jahr 1927 verstarb. Gemeinsam hatte das Ehepaar die Kinder Bruno, Oskar, Sylvia (verh. Flecker-Königstein), Berta, Ernst, Friedrich und Elsa. Ihre ersten fünf Kinder wurden noch in Banja Luka (heutiges: Bosnien und Herzegowina) geboren, ehe die Familie 1895 nach Graz übersiedelte. Sie wohnte seit 1911 in dem von Alexander Zerkowitz erbauten Haus Humboldtstraße 33 in Graz und war die Erbauerin und Eigentümerin des Margaretenbads in Graz, das 1938 durch den Nationalsozialisten Ott Bröderer „arisiert“ wurde. Zudem musste sie am 28. November 1938 aus ihrem Haus in der Humboldtstraße 33 ausziehen. Zuletzt war sie bei ihrem Sohn Bruno und seiner Frau Anna Zerkowitz in der Wastlergase 8 gemeldet. 82jährig wurde sie im Oktober 1941 nach Wien in ein Pensionistenheim auf der Hohen Warte 32 gebracht. Am 28. Juni 1942 wurde sie nach Theresienstadt deportiert, wo sie am 22. Dezember 1942 starb.

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  • Name: Jenny Zerkowitz (person description)
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