Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Klara Braun

Information zu einer einzelnen Person erfasst im MEMOR Projekt.

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Biografie

Klara Braun, geb. Singer: geboren 21.12.1870 in Dolná Mariková (Slowakei), gestorben 14.03.1944 in Theresienstadt. Klara wurde als Tochter von Jakob und Rosa (geb. Kohn) Singer geboren. Sie heiratete am 24.04.1906 Ignaz Braun, der eine Gemischtwarenhandlung im steirischen Köflach betrieb. Die Ehe blieb jedoch kinderlos. Bis 1938 wohnte sie mit ihrem Mann im Haus Köflach Nr. 15, heute Hauptplatz 9, in Köflach, wo sich auch die gemeinsame Gemischtwarenhandlung befand. Nach dem Tod ihres Mannes Ignaz am 27.04.1938 im Alter von 73 Jahren übersiedelte sie zu ihrer Schwester Regine Bendiner und ihrem Schwager Josef Bendiner nach Graz in die Keplerstraße 49/II, 8020 Graz. Währenddessen wurde ihr Besitz und ihr Vermögen in Köflach „arisiert“ und Klara Braun wurde von Graz nach Wien zwangsübersiedelt. In Wien lebte sie in mehreren Sammelwohnungen und war zuletzt wohnhaft in einer Sammelwohnung in der Großen Stadtgutgasse 24/9 im 2. Bezirk. Von dort wurde Klara Braun am 13.08.1942 von Wien nach Theresienstadt deportiert, wo sie am 14. März 1944 im Alter von 74 Jahren ermordet wurde.

Klara Braun mit Geschwistern aus Stolpersteine (1)

Das Bild zeigt Klara Braun als Zweite von links mit ihren Geschwistern. Es entstand vermutlich in den 1920er Jahren. v.l.n.r. Regine Bendiner, Klara Braun, Marie Bander und Samuel Singer

Kein Bild vorhanden
Klara Braun mit Geschwistern in Köflach aus Stolpersteine (2)

Das Bild zeigt Klara Braun mit ihren Geschwistern vor ihrem Gemischtwarenladen in Köflach vor 1938

Kein Bild vorhanden
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