Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Rudolf Gottlieb

Information zu einer einzelnen Person erfasst im MEMOR Projekt.

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Biografie

Rudolf Gottlieb: geboren 4.10.1888 in Judenburg, gestorben 3.10.1944 in Auschwitz. Rudolf war der Sohn von Wilhelm und Theresia Gottlieb (geb. Politzer) und war verheiratet mit Barbara (geb. Breitschaft). Er wuchs in Judenburg auf und arbeitete später als Bankbeamter und Handelsangestellter in München. Zwischenzeitlich trat er aus der israelitischen Kultusgemeinde aus, doch war er seit 28. Dezember 1917 wieder Mitglied. Laut Auswanderungsfragebogen vom 10. August 1938 lebte er zu diesem Zeitpunkt in der Grazbachgasse 4 in Graz und lebte zuletzt als Bankangestellter in der Slowakei. Am 18. Jänner 1944 wurde er von Westerbork nach Theresienstadt deportiert und am 01. Oktober 1944 weiter nach Auschwit überstellt, wo er unmittelbar nach seiner Ankunft ermordet wurde.

Auswanderungsfragebogen von Rudolf Gottlieb vom 10.08.1938 (1)

Das Bild zeigt die Vorderseite des Auswanderungsfragebogens von Rudolf Gottlieb vom 10.08.1938

Kein Bild vorhanden
Auswanderungsfragebogen von Rudolf Gottlieb vom 10.08.1938 (2)

Das Bild zeigt die Rückseite des Auswanderungsfragebogens von Rudolf Gottlieb vom 10.08.1938

Kein Bild vorhanden
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