Justine Aigner
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Biografie
Justine Aigner: geboren 11.4.1893 in Köflach, gestorben 1941 in Hartheim. Sie war die Ehefrau des k.k. Platzwarts Ludwig Aigner. Am 31. August 1934 wurde sie mit der Aufnahmezahl 39206 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingeliefert. Als zuständige Heimatgemeinde wurde Palfau bei St. Gallen in der Steiermark angegeben. Ihre letzte bekannte Adresse in Graz war die Roseggergasse 23 (seit 1949 Hauseggerstraße 23). Als ihr gesetzlicher Vertreter war seit dem 28. Dezember 1934 der Hausbesitzer Dionysius Schneeberger eingetragen. Bis zu ihrem Abtransport in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz am 8. Februar 1941 wurde sie nicht mehr aus der Anstaltspflege entlassen. Justine Aigner wurde noch am selben Tag oder wenige Tage nach ihrer Überstellung im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert. Auf ihrem Totenschein wurde der 31. März 1941 als fiktives Sterbedatum eingetragen.
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