Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Raimund Bachinger

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Biografie

Raimund Bachinger: geboren 27.1.1879 in Altaist, gestorben 1940/1941 in Hartheim. Der verheiratete Rentner, der zuletzt als Werksmeister gearbeitet hatte, war bereits in verschiedenen Kliniken und Heilanstalten untergebracht gewesen, bevor er am 8. November 1937 mit der Aufnahmezahl 41781 zum wiederholten Mal in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ bei Graz eingewiesen wurde. Seine letzte Wohnadresse wurde mit Morregasse 10/II (heute Hermann-Bahr-Gasse 10) angegeben und seine Ehefrau Maria Bachinger übernahm seine gesetzliche Vertretung. Bis zu seiner „Verlegung“ in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz am 14. Oktober 1940 wurde er nicht mehr aus der Anstaltspflege entlassen. Raimund Bachinger wurde noch am selben Tag oder wenige Tage nach seiner Überstellung im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.

Krankenakt von Raimund Bachinger (1)

Das Bild zeigt das Deckblatt im Krankenakt von Raimund Bachinger

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