Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Wilhelmine Bauer

Information zu einer einzelnen Person erfasst im MEMOR Projekt.

RDF RDF RDF


Biografie

Wilhelmine Bauer: geboren 1.5.1896 in Graz, gestorben 1941 in Hartheim. Sie arbeitete als Schneiderin und legte im April 1925 erfolgreich ihre Meisterprüfung im Damenkleidermachergewerbe ab. Als letzte Wohnadresse wurde der Schönaugürtel 62 angegeben, als sie am 6. März 1929 mit der Aufnahmezahl 34125 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ bei Graz eingeliefert wurde. Seit dem 24. April 1929 war Rosalia Bauer, ebenfalls wohnhaft am Schönaugürtel 62, als ihre gesetzliche Vertreterin eingetragen. Bis zu ihrer „Verlegung“ in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz am 12. Februar 1941 wurde sie nicht mehr aus der Anstaltspflege entlassen. Sie wurde noch am selben Tag oder wenige Tage nach ihrer Überstellung im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert. Auf ihrem Totenschein wurde der 17. März 1941 als fiktives Sterbedatum eingetragen.

Krankenakt von Wilhelmine Bauer (1)

Das Bild zeigt das Deckblatt im Krankenakt von Wilhelmine Bauer

Kein Bild vorhanden
Stationen 0/0
  • Name: Wilhelmine Bauer (person description)
  • Datum: 2026
  • RDF RDF
  • RDF Dublin Core
  • RDF Metadatenansicht

Verbundene DERLA-Zeichen: