Josef Zwirn
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Biografie
Josef Zwirn: geboren 2.3.1922 in Graz, gestorben 1941 in Hartheim. Er war der Sohn der Hilfsarbeiterin Cäzilia Haring. Nachdem er die Schule in Graz abgeschlossen und eine Zeit in der Jugenderziehungsanstalt Kaiser-Ebersdorf verbracht hatte, arbeitete er einige Monate als Hilfsarbeiter in den Grazer Puch-Werken. Nach dem „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich wurde er für vier Monate zum Arbeitseinsatz in Bayern herangezogen. Nach seiner Rückkehr nach Graz waren er und seine Mutter im Obdachlosenasyl in der Hüttenbrennergasse 41 untergebracht. Er verbrachte einige Zeit in der Landessiechenanstalt Knittelfeld, bevor er am 25. Jänner 1941 mit der Aufnahmezahl 50051 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen wurde. Der letzte Eintrag in seinem Krankenakt stammt vom 7. Februar 1941, wenige Tage später wurde er in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“ und im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.
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