Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Josef Beywl

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Biografie

Josef Beywl: geboren 30.3.1886 in Wien, gestorben 1940/1941 in Hartheim. Er wohnte in der Karlauerstraße 4, bevor er am 28. Juni 1924 mit der Aufnahmezahl 29638 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen wurde. Der geschiedene Postbeamte wurde im Laufe der Jahre mehrmals verlegt und war auch in den Heilanstalten Graz-Messendorf und Kainbach untergebracht. Seit dem 20. Oktober 1924 war Kanzleidirektor Josef Miesenböck, Nelkengasse 2, als sein gesetzlicher Vertreter eingetragen. Bis zu seiner Überstellung in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz am 14. Oktober 1940 wurde Josef Beywl nicht mehr aus der Anstaltspflege entlassen. Er wurde noch am selben Tag oder wenige Tage nach seiner Überstellung im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.

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  • Name: Josef Beywl (person description)
  • Datum: 2026
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