Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Josef Blaindorfer

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Biografie

Josef Blaindorfer: geboren 6.11.1896 in Wörth an der Lafnitz, gestorben 1940/1941 in Hartheim. Er war der Sohn von Josef Blaindorfer und der Keuschlerstochter Anna Sommer. Der verheiratete Brauereiarbeiter wurde am 20. März 1933 mit der Aufnahmezahl 37986 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ in Graz eingewiesen. Seine letzte bekannte Adresse lautete Neue Poststraße 100 (seit 1947 Am Wagrain 100). Als sein gesetzlicher Vertreter war seit dem 29. Mai 1933 seine Ehefrau Aloisia Blaindorfer eingetragen. Bis zu seiner Überstellung in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz am 14. Oktober 1940 wurde er nicht mehr aus der Anstaltspflege entlassen. Er wurde noch am selben Tag oder wenige Tage nach seiner Überstellung im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.

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  • Name: Josef Blaindorfer (person description)
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