Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Karl Brantner

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Biografie

Karl Brantner: geboren 31.3.1904 in Oberhollabrunn, gestorben 1941 in Hartheim. Er war der Sohn des k. k. Steueramts-Offizials Karl Brantner und dessen Ehefrau Maria, geb. Mänigutsch. Am 1. Juli 1940 wurde er mit der Aufnahmezahl 1337 auf Station 1b der Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ aufgenommen. Der als „arbeitsunfähig” eingestufte Karl Brantner war zuvor in der Heilanstalt Kainbach untergebracht gewesen. Vor seinen Aufenthalten in Heilanstalten lebte er in Graz-Eggenberg, Straßganger Straße 35. Bis zu seiner „Verlegung“ in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz am 12. Februar 1941 wurde er nicht mehr aus der Anstaltspflege entlassen. Er wurde noch am selben Tag oder wenige Tage nach seiner Überstellung im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.

Krankenakt von Karl Brantner (1)

Das Bild zeigt das Deckblatt im Krankenakt von Karl Brantner

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Krankenakt von Karl Brantner (2)

Das Bild zeigt den Taufschein im Krankenakt von Karl Brantner

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  • Name: Karl Brantner (person description)
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