Franz Buchgraber
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Biografie
Franz Buchgraber: geboren 16.9.1898 in Naas bei Weiz, gestorben 1940 in Hartheim. Er war der Sohn des Bauern Franz Buchgraber und dessen Ehefrau Maria, geb. Höfler. Am 3. Mai 1935 wurde er mit der Aufnahmezahl 39746 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Vor seiner Einlieferung arbeitete Franz Buchgraber als Köhler und wohnte in der Zeilergasse 65. Als sein gesetzlicher Vertreter war seit dem 7. Mai 1935 sein Vater Franz Buchgraber eingetragen, der ebenfalls in der Zeilergasse 65 wohnte und als Platzmeister tätig war. Bis zu seiner Überstellung in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz am 14. Oktober 1940 wurde er nicht mehr aus der Anstaltspflege entlassen. Er wurde noch am selben Tag oder wenige Tage nach seiner Überstellung im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert. Auf seinem Totenschein wurde der 25. November 1940 als fiktives Sterbedatum und die Heil- und Pflegeanstalt Pirna-Sonnenstein als Sterbeort eingetragen
Verbundene DERLA-Zeichen:
