Rosamunde Bullmann
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Biografie
Rosamunde Bullmann, geb. Nepel: geboren 5.9.1901 in Graz, gestorben 1941 in Hartheim. Sie war eine von vier Töchtern des Medizinalrats Dr. Franz Nepel und seiner Gattin Anna Nepel. Die Zahnarztgattin wurde am 21. März 1936 mit der Aufnahmezahl 40435 zum wiederholten Mal in der Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ aufgenommen. Ihr letzter bekannter Wohnsitz war die Swethgasse 3. Ihre Schwester Thusnelda Klingenstein war seit dem 30. März 1936 als ihre gesetzliche Vertreterin eingetragen. Am 8. Februar 1941 wurde sie in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz überstellt. Rosamunde Bullmann wurde noch am selben Tag oder wenige Tage nach ihrer Überstellung im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert. Auf ihrem Totenschein wurde der 2. März 1941 als fiktives Sterbedatum vermerkt. Ihre Urne wurde am 26. April 1941 in Grab 4C27 auf dem Grazer Zentralfriedhof beigesetzt.
Verbundene DERLA-Zeichen:
