Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Rosa Chittaro

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Biografie

Rosa Chittaro: geboren 25.4.1879 im Gamlitz, gestorben 1941 in Hartheim. Sie war die Tochter von Josef und Josefa Chittaro und wurde am 19. April 1932 mit der Aufnahmezahl 37176 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof” zum wiederholden Mal eingewiesen. Der Kanzleidirektor Josef Miesenböck war seit dem 28. April 1932 als ihr gesetzlicher Vertreter eingetragen. Ihr letzter bekannter Wohnsitz war die Kindermanngasse 13. Bis zu ihrer Überstellung in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz am 7. Februar 1941 wurde sie nicht mehr aus der Anstaltspflege entlassen. Rosa Chittaro wurde noch am selben Tag oder wenige Tage nach ihrer Überstellung im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert. Auf ihrem Totenschein wurde der 2. April 1941 als fiktives Sterbedatum vermerkt. Ihre Urne wurde am 10. April 1941 in einem Sammelgrab auf dem Grazer Zentralfriedhof beigesetzt.

Krankenakt von Rosa Chittaro (1)

Das Bild zeigt das Deckblatt im Krankenakt von Rosa Chittaro

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  • Name: Rosa Chittaro (person description)
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