Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Hildegard Drabetz

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Biografie

Hildegard Drabetz: geboren 23.8.1903 in Graz, gestorben 1941 in Hartheim. Am 4. November 1925 wurde die Hausgehilfin mit der Aufnahmezahl 30870 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ aufgenommen. Ihr letzter bekannter Wohnsitz war in der Sparpersbachgasse 13. Seit dem 3. Dezember 1925 war ihr Vater, der Schneidermeister Emmerich Varjacic, ihr gesetzlicher Vertreter. Bis zu ihrer Überstellung in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz am 15. Jänner 1941 wurde sie nicht mehr aus der Anstaltspflege entlassen. Hildegard Drabetz wurde noch am selben Tag oder wenige Tage nach ihrer Überstellung im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert. Auf ihrem Totenschein wurde der 10. März 1941 als fiktives Sterbedatum vermerkt.

Krankenakt von Hildegard Drabetz (1)

Das Bild zeigt die Personenbeschreibung im Krankenakt von Hildegard Drabetz

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