Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Alois Frischauf

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Biografie

Alois Frischauf: geboren 9.10.1885 in Judenburg, gestorben 1940/1941 in Hartheim. Er war der uneheliche Sohn von Maria Frischauf. Alois Frischauf arbeitete als Schriftsetzer und heiratete am 7. November 1920 in Graz die aus Zeltweg stammende Wirtschafterin Elisabeth Steiner, die am 12. November 1890 geboren wurde. Die letzte bekannte Adresse des Ehepaares war die Grazbachgasse 12. Am 25. Oktober 1923 wurde Alois Frischauf mit der Aufnahmezahl 29102 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Ab dem 10. Januar 1927 war er in der Pflegeanstalt Kainbach untergebracht, ab dem 1. Juli 1933 in der Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke, Zweiganstalt Messendorf bei Graz. Alois Frischauf wurde noch mehrmals verlegt und schließlich in die Heilanstalt „Feldhof“ zurücküberstellt. Die Scheidung von seiner Frau erfolgte nach einem Urteil des Landesgerichts am 25. Oktober 1939. Bis zu seiner „Verlegung“ in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz am 14. Oktober 1940 wurde er nicht mehr aus der Anstaltspflege entlassen. Er wurde noch am selben Tag oder wenige Tage nach seiner Überstellung im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.

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  • Name: Alois Frischauf (person description)
  • Datum: 2026
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