Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Ida Gerbitz

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Biografie

Ida Gerbitz: geboren 27.8.1881 in Graz, gestorben 1941 in Hartheim. Sie war eine von zwei Töchtern des Kaufmanns Franz Gerbitz und seiner Gattin Marie, geb. Tomann. Nach dem Tod ihres Ehemannes im Jahr 1882 führte Maria Gerbitz, geb. 1847, die in der Murgasse 14 angesiedelte Textilmanufaktur und den Textilgroßhandel Gerbitz & Co erfolgreich weiter. Maria und ihre beiden Töchter Mitzi und Ida Gerbitz engagierten sich in karitativen Vereinen. Ida Gerbitz war unter anderem Präsidentin-Stellvertreterin der Kinderheime für Säuglinge, Kleinkinder und Schulknaben des Kindervereins Kinderschutz in der Wienerstraße 21 sowie Obfrau der Mädchen-Ortsgruppe des Deutschen Schulvereins Südmark. Sie wurde am 28. Dezember 1931 mit der Aufnahmezahl 35836 in der Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ aufgenommen. Ihr letzter bekannter Wohnsitz war die Schmidgasse 33/II. Ihre hochbetagte Mutter, Maria Gerbitz, die ebenfalls in der Schmidgasse 33 wohnte, war seit dem 24. Dezember 1932 ihre gesetzliche Vertreterin. Am 8. Februar 1941 wurde sie in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz überstellt. Ida Gerbitz wurde noch am selben Tag oder wenige Tage nach ihrer Überstellung im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert. Auf ihrem Totenschein wurde der 19. Februar 1941 als fiktives Sterbedatum vermerkt.

Traueranzeige von Mitzi Gerbitz (1)

Das Bild zeigt die Traueranzeige für Ida Gerbitz

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  • Name: Ida Gerbitz (person description)
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