Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Anton Gölles

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Biografie

Anton Gölles: geboren 13.7.1914 in Graz, gestorben 1941 in Hartheim. Der „Hilfsarbeitersohn“ lebte in der Hallerschloßstraße 8, bevor er am 13. September 1935 mit der Aufnahmezahl 40054 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen wurde. Seit dem 8. Jänner 1936 war die Wäscherin Josefina Gölles, ebenfalls wohnhaft in der Hallerschloßstraße 8, als seine gesetzliche Vertreterin eingetragen. Bis zu seiner „Verlegung“ in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz am 20. Jänner 1941 wurde Anton Gölles nicht mehr aus der Anstaltspflege entlassen. Er wurde noch am selben Tag oder wenige Tage nach seiner Überstellung im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert. Auf seinem Totenschein wurde der 5. April 1941 als fiktives Sterbedatum vermerkt.

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