Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Stefan Gradisnik

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Biografie

Stefan Gradisnik: geboren 13.8.1877 in Nußdorf (Slowenien), gestorben 1941 in Hartheim. Der verwitwete Schneider wurde am 20. Oktober 1930 mit der Aufnahmezahl 35645 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Er lebte mit seiner Lebensgefährtin Elisabeth Pregartner, die auch als seine gesetzliche Vertreterin eingetragen wurde, in der Frauengasse 5. Stefan Gradisnik war auch in der Heilanstalt Graz-Messendorf untergebracht. Am 4. Februar 1941 wurde er in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Er wurde noch am selben Tag oder wenige Tage nach seiner Überstellung im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.

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