Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Hermeland Hadrich

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Biografie

Hermeland Hadrich: geboren 20.11.1912 in Graz, gestorben 1941 in Hartheim. Er war der Sohn des Porzellanmalers Hubert Hadrich (geboren am 3. Oktober 1876 in Mähren) und dessen Ehefrau Maria, geb. Gleichweit (geboren am 21. Jänner 1885 in Fehring). Hubert Hadrich betrieb unter der Wohnadresse der Familie in der Grazer Naglergasse 42 eine Porzellanhandlung. Dieser bildete auch Lehrlinge in der Porzellanmalerei aus, darunter seinen Sohn Hermeland. Im Jahr 1927 gewann der damals 15-jährige Hermeland bei einer Plakatausstellung am Joanneum den zweiten Platz in einem überregionalen Zeichenwettbewerb mit 64 Einreichungen und erhielt 300 Schilling Preisgeld. Hermeland Hadrich wurde am 18. Februar 1934 mit der Aufnahmezahl 41225 zum wiederholten Mal in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Seit dem 17. März 1937 war sein Vater als sein gesetzlicher Vertreter eingetragen. Bis zu seiner Deportation in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz am 12. Februar 1941 wurde er nicht mehr aus der Anstaltspflege entlassen. Hermeland Hadrich wurde noch am selben Tag oder wenige Tage nach seiner Überstellung im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.

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  • Name: Hermeland Hadrich (person description)
  • Datum: 2026
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