Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Otto Hilbert

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Biografie

Otto Hilbert: geboren 9.2.1895 in Bistritz (Rumänien), gestorben 1941 in Hartheim. Er war der Sohn des k. u. k. Generalmajor Jakob Edler von Hilbert und dessen Ehefrau Emilie Wilhelmine, geb. Haupt. Im Ersten Weltkrieg diente Otto Hilbert als k. u. k. Fregattenleutnant. Am 9. Juli 1925 wurde er mit der Aufnahmezahl 30535 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ aufgenommen. Zuvor lebte er bei seiner verwitweten Mutter Emilie Wilhelmine Hilbert in der Elisabethstraße 3. Otto Hilbert wurde seit dem 22. Juni 1935 von der Beamtin Elsa Hilbert gesetzlich vertreten. Bis zu seiner Überstellung in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz am 20. Jänner 1941 wurde er nicht mehr aus der Anstaltspflege entlassen. Noch am selben Tag oder wenige Tage nach seiner Überstellung wurde Otto Hilbert im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert. Auf seinem Totenschein wurde der 2. April 1941 als fiktives Sterbedatum vermerkt. Seine Urne wurde auf dem Friedhof St. Leonhard in Grab 35 beigesetzt.

Krankenakt von Otto Hilbert (1)

Das Bild zeigt das Deckblatt im Krankenakt von Otto Hilbert

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  • Name: Otto Hilbert (person description)
  • Datum: 2026
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