Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Josef Hödl

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Biografie

Josef Hödl: geboren 7.1.1911 in Graz, gestorben 1940 In Hartheim. Er war der Sohn des Kanzleiexpedienten der Südbahn, Emil Hödl, und dessen Ehefrau, der Köchin Maria, geb. Pudelko. Am 3. August 1933 wurde der Tischlerlehrling mit der Aufnahmezahl 37362 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Er lebte am Lendkai 27 und wurde seit dem 2. Dezember 1932 von seinem Vater Emil Hödl gesetzlich vertreten. Dieser wohnte ebenfalls am Lendkai 27. Bis zu seiner Überstellung in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz am 20. Jänner 1941 wurde er nicht mehr aus der Anstaltspflege entlassen. Noch am selben Tag oder wenige Tage nach seiner Überstellung wurde Josef Hödl im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.

Krankenakt von Josef Hödl (1)

Das Bild zeigt das Deckblatt im Krankenakt von Josef Hödl

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