Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Johann Hohler

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Biografie

Johann Hohler: geboren 27.5.1908 in Garz, gestorben 1941 in Hartheim. Er war der Sohn von Johann Hohler, dem späteren Direktor der Steirerbank AG, und dessen Ehefrau Josefa, geb. Gargitter. Am 22. Jänner 1934 wurde er mit der Aufnahmezahl 38744 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ aufgenommen. Er lebte im Haus seiner Eltern am Ruckerlberggürtel 14 und wurde seit dem 2. April 1935 von seinem Vater gesetzlich vertreten. Bis zu seiner Überstellung in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz am 20. Jänner 1941 wurde er nicht mehr aus der Anstaltspflege entlassen. Noch am selben Tag bzw. wenige Tage nach seiner Überstellung wurde Johann Hohler im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.

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