Maria Hutter
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Biografie
Maria Hutter: geboren 3.11.1878 in Graz, gestorben 1940/1941 in Hartheim. Am 3. März 1931 wurde sie mit der Aufnahmezahl 36014 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ aufgenommen. Als ihr gesetzlicher Vertreter war der Privatbeamte Gustav Bierbaum eingetragen. Die „Beschäftigungslose“ wohnte zuletzt in der Dreihackengasse 45 und wurde am 5. November 1932 in die Heilanstalt nach Lankowitz verlegt. Nach ihrer Rücküberstellung den „Feldhof“ vom 8. August 1940 wurde sie am 13. Oktober 1940 in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz transferiert. Noch am selben Tag bzw. wenige Tage nach ihrer Überstellung wurde Maria Hutter im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.
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