Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

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Gottfried Kainz

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Biografie

Gottfried Kainz: geboren 6.11.1908 in Graz, gestorben 1941 in Hartheim. Der arbeitslose Arbeiter wurde am 19. Februar 1931 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingeliefert und mit der Aufnahmezahl 35973 registriert. Er wohnte in der Reininghausstraße 60 und wurde seit dem 28. August 1931 von seinem Vater Franz Kainz, einem Bahnplatzmeister, gesetzlich vertreten. Dieser wohnte ebenfalls in der Reininghausstraße 60. Bis zu seiner Überstellung in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz am 3. Februar 1941 wurde er nicht mehr aus der Anstaltspflege entlassen. Noch am selben Tag bzw. wenige Tage nach seiner Überstellung wurde Gottfried Kainz im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert. Auf seinem Totenschein wurde der 2. März 1941 als fiktives Sterbedatum vermerkt. Seine Urne wurde auf dem Grazer Zentralfriedhof in Grab M.7/Nr. 11 beigesetzt.

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