Anton Kerschbaumer
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Biografie
Anton Kerschbaumer: geboren 17.8.1904 in Schachen, gestorben 1941 in Hartheim. Er war der Sohn des Bauern Anton Kerschbaumer und dessen Ehefrau Theresia, geb. Holzer. Am 8. April 1933 wurde der Maurer mit der Aufnahmezahl 38039 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ aufgenommen. Er lebte zuletzt in der Schmölzergasse 9 und wurde seit dem 7. August 1933 von Johann Kerschbaumer aus Langenwang gesetzlich vertreten. Am 7. August 1936 wurde er in die Heilanstalt nach Kainbach verlegt. Bis zu seiner Überstellung vom „Feldhof“ in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz am 4. Februar 1941 wurde er nicht mehr aus der Anstaltspflege entlassen. Noch am selben Tag bzw. wenige Tage nach seiner Verlegung wurde Anton Kerschbaumer im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert. Sein Totenschein nennt den 14. Februar 1941 als sein fiktives Sterbedatum und „Angina-Sepsis“ als Todesursache. Seine Urne wurde am 6. März 1941 nach Graz überstellt.
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