Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Berta Kleinschuster (Hausner)

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Biografie

Berta Kleinschuster, geb. Hausner: geboren 25.2.1889 in Marbach an der Donau, gestorben 1940 in Hartheim. Sie war die Tochter von Anton und Rosina Hausner. Ihre Trauung mit dem Kammerdiener Josef Kleinschuster fand am 25. Jänner 1920 in der Pfarre Graz-St. Andrä statt. Am 25. Oktober 1935 wurde sie mit der Aufnahmezahl 40128 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ aufgenommen. Die inzwischen Geschiedene hatte als Gelegenheitsbedienerin gearbeitet und zuletzt in der Heinrichstraße 104 gewohnt. Bis zu ihrer „Verlegung“ in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz am 28. Mai 1940 wurde sie nicht mehr aus der Anstaltspflege entlassen. Berta Kleinschuster wurde am selben Tag bzw. wenige Tage nach ihrer Überstellung im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.

Krankenakt von Berta Kleinschuster (1)

Das Bild zeigt das Deckblatt im Krankenakt von Berta Kleinschuster

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  • Name: Berta Kleinschuster (Hausner) (person description)
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